Praxis für Frauenheilkunde

Frau Dr. med. Frauke von Versen & Frau Dr. med. Franka Franz

Sonderleistungen

Nachfolgend können Sie sich über die von uns angebotenen Sonderleistungen informieren:

Krebsvorsorge

Krebsfrüherkennung ist in jedem Alter lebenswichtig!

Als gesetzlich Krankenversicherte haben Sie gemäß den "Krebsfrüherkennungsrichtlinien" Anspruch auf die nachfolgend aufgeführten und von Ihrer Krankenkasse zu erstattenden Vorsorgeleistungen:

Vom Beginn des 20. Lebensjahres an die Spiegeleinstellung des Muttermundes, die Entnahme und Fixierung von Untersuchungsmaterial (sog. Zytotest) von der Muttermundoberfläche und aus dem Muttermundskanal, sowie die bimanuelle gynäkologische Untersuchung.

Zusätzlich vom Beginn des 30. Lebensjahres an erfolgt die Abtastung der Brustdrüsen und der regionären Lymphknoten.

Seit Herbst 2002 erhalten Frauen erst ab dem 50. Lebensjahr die Testbriefe zur Darmkrebsvorsorge (bis zu diesem Zeitpunkt bereits ab dem 45. Lebensjahr). Ab dem 56. Lebensjahr besteht die Möglichkeit einer Koloskopie (Darmspiegelung) im Zeitraum von 10 Jahren. Entscheiden sich die Frauen gegen eine Darmspiegelung, erfolgt die Mitgabe des Testbriefes nur noch jedes 2. Jahr.

Über eine andere sehr genaue und einfache Diagnostik können sie unter Darmkrebsvorsorge mehr erfahren.

Eine Ultraschalluntersuchung der inneren Geschlechtsorgane gehört leider nicht dazu, obwohl dies seit langem eine Forderung der Frauenärzte ist. Nur bei medizinischer Notwendigkeit wird diese Untersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Mit diesen Untersuchungen können Veränderungen der Unterleibsorgane frühzeitiger festgestellt werden, die lange Zeit keine Beschwerden hervorrufen oder erst durch eine Tastuntersuchung in einem späteren Stadium entdeckt werden. Zu diesen Erkrankungen gehören u.a.: Myome (gutartige Muskelgeschwülste der Gebärmutter), Ovarialzysten (Wasserblasen an den Eierstöcken), gutartige Tumore der Eierstöcke, bösartige Tumore der Eierstöcke (Ovarialkarzinome) und gutartige und bösartige Schleimhautveränderungen der Gebärmutterhöhle (Korpuspolypen und –karzinome).

Darüber hinaus empfiehlt es sich vor dem 45. Lebensjahr einen Schnelltest auf verstecktes Blut im Stuhl und/oder eine Testung auf HPV durchführen zu lassen.

Dieses Plus an Leistung optimiert Ihre Vorsorge.

Bitte entscheiden Sie, ob und welche ausschließlich privat zu erstattenden sinnvollen Zusatz- Screening- Untersuchungen bzw. vorbeugenden Untersuchungs- bzw. Behandlungsmaßnahmen Sie in Anspruch nehmen möchten.

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HPV- Test (Humane Papillomaviren Testung)

Die Krebsfrüherkennung mit dem üblichen Zellabstrich in jährlichen Abständen stellt eine hervorragende Methode zur Früherkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals dar. Wie jede Methode kann Sie jedoch keine 100%ige Sicherheit gewährleisten.

Humane Papillomaviren (HPV) gehören zu den häufigsten Verursachern von Infektionen im Genitalbereich und werden sexuell übertragen. Bestimmte Typen dieser Viren (aus der sogenannten Hochrisikogruppe) spielen jedoch eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und seiner Vorstufen, dies haben neueste Forschungsergebnisse gezeigt.

Nahezu 30% aller Frauen werden im Laufe ihres Lebens infiziert. Die Infektion löst häufig keine Beschwerden aus.

Dieses hochmoderne Testverfahren auf HPV erfolgt durch einen Abstrich vom Gebärmutterhals und wird mittels DNA-Technologie ausgewertet. Noch bevor irgendwelche Zellveränderungen zu beobachten sind, kann der Nachweis von Hochrisiko HPV erbracht werden.

Dies ist für Sie kein Anlass zur besonderen Beunruhigung. Es bietet im Gegenteil die Möglichkeit, vorhandene Veränderungen in einem besonders frühen Stadium zu erkennen und behandeln zu können.

Zusammen mit einem zytologischen Abstrich erhöht sich die Chance für eine bestmögliche Krebsfrüherkennung und damit erfolgreiche Behandlung ganz wesentlich.

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Darmkrebsvorsorge

Gesetzliche Früherkennungsrichtlinien:Nach den veränderten gesetzlichen Regelungen zur Krebsfrüherkennung haben Frauen nicht mehr ab dem 45.Lebensjahr, sondern erst ab dem 50.Lebensjahr Anspruch auf die Ausgabe von Testbriefchen zur Erkennung von nicht sichtbaren Blutbeimengungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen.

Ab dem 56.Lebensjahr haben Frauen den Anspruch auf insgesamt zwei Koloskopien (Darmspiegelungen) zur Früherkennung von Darmkrebs in einem Zeitraum von 10 Jahren. Entscheidet sich die Frau gegen die Durchführung einer Koloskopie (Darmspiegelung), hat sie nur noch Anspruch jedes 2. Jahr einen Stuhltest durchführen zu lassen.

Fachliche Grundlagen: Viele Krankheiten werden durch okkultes Blut, also durch für Sie persönlich nicht sichtbare Blutspuren im Stuhl angezeigt. Im frühen Stadium äußern sich Beschwerden wie Magengeschwüre, Polypen, Dickdarmentzündungen oder Darmkrebs nur selten durch sichtbare Symptome außer dem Vorhandensein von versteckten Blutspuren im Stuhl.

Die herkömmlichen von Ihrer Krankenkasse bezahlten Tests haben nur eine Entdeckungsrate von okkultem Blut im Stuhl von cirka 40%. Auch müssen Sie vor Durchführung des Tests in der Regel eine strikte Diät einhalten (Meidung von Fleisch- und Wustwaren) oder dürfen z.B. keine Vitamin-C-haltigen Nahrungsmittel bzw. Medikamente zu sich nehmen. Ein neuer Test erlaubt hingegen den Nachweis von verdeckten Blutspuren bereits in viel geringeren Mengen als dies mit den herkömmlichen Tests möglich ist. Er hat eine Entdeckungsrate, die bei fast 86% liegt und damit doppelt so hoch wie bei den herkömmlichen Tests. Ferner muß vor der Durchführung des Tests keine besondere Diät eingehalten werden.

Dieser neue innovative Test wird allerdings nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Empfohlen wird die Durchführung dieses genaueren Tests für:

  • Frauen vor dem 50.Lebensjahr,
  • Frauen ab 50.Lebensjahr, die eine genauere Diagnostik wünschen,
  • Frauen ab 55.Lebensjahr, die sich nicht für eine Darmspiegelung entscheiden, jedoch eine sicherere Diagnostik als mit den herkömmlichen Tests wünschen,
  • ... auch für Ehemänner und Partner kann dieser neue Test mitgegeben werden.
Wenn sie diesen genaueren Test durchführen lassen wollen, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiterinnen. Diese werden gerne behilflich sein.

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Brustkrebsvorsorge

Häufigste Krebsart der Frau ist Brustkrebs. Jährlich erkranken 74.500 Frauen in Deutschland neu daran. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 65 Jahren. Jede vierte betroffene Frau ist bei der Diagnosestellung jünger als 55 Jahre, jede zehnte unter 45 Jahre alt. Leider sind die genaueren Ursachen noch weitestgehend unklar. Auch wenn es sogenannte Risikofaktoren gibt, müssen wir davon ausgehen, dass es jede Frau, auch solche ohne Risikofaktoren, treffen kann.

Als Schlussfolgerung hieraus empfehlen wir Ihnen folgende vorbeugende Untersuchungen:

  • Tastuntersuchung der Brust durch den Gynäkologen alle 6 Monate
  • Selbstuntersuchung durch Sie selbst 1x im Monat
  • Mammographie im Rahmen des zweijährlichen Mammografie-Screenings ab den 50. Lebensjahr
  • Ultraschalluntersuchung der Brust als Ergänzung zur Mammographie

All diese Untersuchungen können den Brustkrebs zwar nicht verhindern, ihn jedoch so früh wie möglich feststellen. Besonders die Mammographie kann kleinste, noch nicht tastbare Knoten aufspüren helfen. Neben einer eventuell erfolgten Röntgenuntersuchung stellt die Ultraschalluntersuchung der Brust eine sinnvolle Ergänzung der Früherkennung dar.

Die gesetzliche Vorsorgeuntersuchung, wie sie von der Krankenkasse bezahlt wird, beinhaltet zwar die Tastuntersuchung des inneren Genitales, die der Brustdrüsen jedoch erst ab dem 30. Lebensjahr und die des Enddarms erst ab dem 45. Lebensjahr.

Eine Ultraschalluntersuchung der Brust gehört leider nicht dazu. Sie ist eine sinnvolle Ergänzung der im Rahmen der jährlichen Vorsorge vorgenommenen Tastuntersuchung der Brüste und der Mammographie. Nur bei medizinischer Notwendigkeit wird diese Untersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Für die Früherkennung des Brustkrebses, der häufigsten Krebserkrankung der Frau, ist neben der regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust eine Ultraschalluntersuchung sinnvoll.

Um Ihre persönliche Vorsorge optimal zu gestalten, sollte spätestens ab dem 40. Lebensjahr nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Senologie (Lehre von den Erkrankungen der Brust) neben der Tastuntersuchung noch die Ultraschalldiagnostik hinzugezogen werden.

Möchten Sie eine Ultraschalluntersuchung der Brust zusätzlich durchführen lassen, was aus ärztlicher Sicht eine wesentliche Verbesserung der Früherkennung von Erkrankungen der Brust darstellt, können wir diese Untersuchung auf Ihren Wunsch hin gern vornehmen.

Mit dieser Untersuchung können Zysten und Tumoren, insbesondere bei großen und festen Brüsten, festgestellt werden. Durch diese Untersuchungen können außerdem die Zeitspannen zwischen den Mammographien verlängert werden. Es besteht keine Strahlenbelastung bei der Ultraschalluntersuchung der Brust. Bestimmte Veränderungen, z.B. Mikrokalk, der meist eine harmlose Kalkeinlagerung ist, aber auch in Einzelfällen verdächtig sein kann, sind beim Brustultraschall nicht darstellbar.

Sprechen Sie uns bitte an, wenn Sie einen Termin für diese Untersuchung möchten, die ca. 15 Minuten dauert.

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Schwangerenvorsorge

Sehr geehrte Patientin, liebe werdende Mutter,

Die Zeit der Schwangerschaft ist eine spannende und erwartungsvolle Zeit mit viel Freude und intensiven Erfahrungen. Zu diesem ganz besonderen Ereignis Ihres Lebens fragen Sie auch:

Was kann ich tun, damit mein Kind gesund zur Welt kommt?

In den nächsten Monaten werden wir uns jetzt häufiger sehen, denn in den Mutterschaftsrichtlinien der gesetzlichen Krankenkassen sind bestimmte Untersuchungen vorgesehen, die eine Grundversorgung für Sie und Ihr Kind gewährleisten.

Darüber hinaus können jedoch weitere Untersuchungen und Maßnahmen sinnvoll und wünschenswert sein. Dadurch können wir Ihrem verständlichen Bedürfnis nach höchstmöglicher Sicherheit, auch ohne vorbestehendem Risiko, nachkommen. Die Kosten hierfür müssten jedoch von Ihnen persönlich getragen werden. Auf Ihren Wunsch hin können wir folgende Untersuchungen aber gern durchführen.

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Ultraschalluntersuchungen

Kaum eine andere medizinische Methode ist in Ihrer Wirkung so gründlich untersucht wie der geburtshilfliche Ultraschall ("evidence based medicine").

Nach Aussage weltweit führender Sonographieexperten besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen einer höheren Anzahl von Untersuchungen und dem positiven Ausgang der Schwangerschaft. Außerdem ist die Sonographie eine beliebte Methode für werdene Eltern, sich vom Wohlbefinden und dem Wachstum des Kindes zu überzeugen ("Baby Fernsehen") und schon vor der Geburt eine intensive Bindung zum Kind aufzubauen.

Seit dem 01.07.2013 gelten neue Regelungen zu den Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft. Sie erhalten zu Beginn der Schwangerschaft ein Merkblatt des Gemeinsamen Bundesausschuss, in dem alle Regelungen zum Basis-Ultraschall während der Schwangerschaft genau erläutert sind. Bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft sind drei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen.

  • zwischen der 9. und 12. SSW zur Festlegung des Geburtstermins
  • zwischen der 19. und 22. SSW erweitertes US-Screening 2b
  • zwischen der 29. und 32. SSW zur Wachstumskontrolle des Kindes

Möchten Sie und vielleicht auch Ihr Partner bzw. andere Verwandte, selbst bei einer problemlos verlaufenden Schwangerschaft, die Entwicklung Ihres Kindes mittels Ultraschall engmaschiger und in Ruhe verfolgen, so können wir auf Ihren Wunsch hin zusätzliche Ultraschalluntersuchungen durchführen.

Diese zusätzlichen Untersuchungen werden auf Ihren Wunsch hin durchgeführt, und müssen Ihnen privat in Rechnung gestellt werden. Sprechen Sie uns darauf an.

Toxoplasmose-Test

Die Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch den Erreger "Toxoplasma gondii" von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden kann. Eine Infektion erfolgt hauptsächlich durch Katzenkontakt (Katzenkot) oder durch den Genuss von rohem Fleisch (Mett oder Tartar) oder nicht durchgebratenem Fleisch sowie ungewaschenem Obst, Gemüse und Salat.

In Deutschland haben ca. 45-50% der Frauen im gebärfähigen Alter diese Erkrankung unbemerkt durchgemacht und sind daher geschützt. Bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft können schwere Missbildungen mit Gehirnschäden und Erblindung beim Ungeborenen entstehen.

Durch eine Blutentnahme zu Beginn der Schwangerschaft können wir frühzeitig feststellen, ob bereits Antikörper (Abwehrstoffe) gegen Toxoplasmose gebildet wurden.

Bei fehlender Immunität sollten weitere Kontrolluntersuchungen in der 20. und 30. SSW folgen.

Test zum Ausschluß von β-Streptokokken

β-Streptokokken gehören zu den häufigsten Ursachen für schwere Infektionen bei Neugeborenen. Sie können, wenn sie zum Zeitpunkt der Entbindung im Vaginalsekret vorhanden sind, in 1-2 % zu einer Sepsis („Blutvergiftung“) des Kindes mit Lungen- und/oder Hirnhaut-Entzündung sowie schwerwiegenden Folgen bis hin zu geistiger und körperlicher Behinderung führen.

Mit einem Bakterien-Schnelltest können B-Streptokokken nachgewiesen werden. Dazu wird zwischen der 35.und 37. Schwangerschaftswoche vom Muttermund ein Abstrich durchgeführt.

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Familienplanung

Eine sichere Verhütung ist die Grundlage jeder sorgfältigen Familienplanung. Neben unserer gründlichen, fachlichen Beratung bieten wir Ihnen auf Ihren Wunsch hin gern einige Verhütungsmaßnahmen und Untersuchungen an.

Möglichkeiten der Empfängnisverhütung außerhalb der Pillenentnahme:

Verhütung durch das Legen einer Gold– oder Kupferspirale

Nach entsprechender Aufklärung und Vorbereitung wird eine Gold –oder Kupferspirale in die Gebärmutter eingesetzt. Diese kann ca. 5 Jahre dort verbleiben. Der korrekte Sitz der Spirale sollte durch regelmäßige Ultraschalluntersuchungen kontrolliert werden.

inklusive: Beratung, Labordiagnostik, Untersuchung vor Einlage der Spirale mit Ultraschalluntersuchung, Spiraleneinlage bzw. Spiralenwechsel, Ultraschallagekontrolle nach der Einlage.

Verhütung durch das Legen einer Hormonspirale

Auch die Hormonspirale wird nach entsprechender Aufklärung und Vorbereitung in die Gebärmutter eingesetzt. Die Spirale setzt ca. 5 Jahre Hormone frei, die die Regelblutung kürzer und schwächer gestalten können.

inklusive: Beratung, Labordiagnostik, Untersuchung vor Einlage der Spirale mit Ultraschalluntersuchung, Spiraleneinlage bzw. Spiralenwechsel, Ultraschallagekontrolle nach der Einlage.

Die Preise für die verschiedenen Spiralen, z.B. mit Hormonmantel, sind unterschiedlich. Die Spiralen werden von uns auf einem Privatrezept verordnet, das Sie in der Apotheke vor der Einlage einlösen.

Verhütung durch das Einsetzen eines Hormonstäbchens

Ein kleines Stäbchen wird während der Periode unter die Haut des Oberarmes eingesetzt. Dort kann das Hormonstäbchen ca. 3 Jahre verbleiben. Auch durch diese Verhütungsmassnahme kann die Blutungsstärke und Dauer abnehmen.

Diese Maßnahmen und Untersuchungen sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und müssen daher von Ihnen privat gezahlt werden. Bitte sprechen Sie uns daraufhin an.

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Hormonanalyse

Zwischen dem Östrogenspiegel bei ´Frauen nach den Wechseljahren und dem Risiko, an Osteoporose (Knochenschwund), Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) oder Morbus Alzheimer (Gedächtnisschwund) zu erkranken, besteht ein enger Zusammenhang.

Durch Hormonstörungen sind oft auch Veränderungen an Haut und Haaren zu beobachten. Dies kann durch eine zunehmende Wirksamkeit männlicher Hormone bedingt sein und sich durch Hautunreinheiten und Haarausfall bemerkbar machen.

In den Wechseljahren kommt es nach und nach zu einem Erlöschen der Eierstockfunktion (Klimakterium). Die Eierstöcke produzieren immer weniger weibliche Hormone, so dass ein Hormonmangel daraus resultiert. In der Folge kommt es später zu einem Ausbleiben der Regelblutung.

Mit Hilfe einer differenzierten Hormonuntersuchung aus dem Blut, ist eine individuelle Diagnose möglich. Falls sich die Notwendigkeit hieraus ergibt und sie den Wunsch haben, ist eine optimale Einstellung der Hormonsubstitutionstherapie möglich. Zudem kann geklärt werden, ob Sie Maßnahmen zur Schwangerschaftsverhütung treffen müssen.

Die frühzeitige Erkennung hormoneller Störungen durch eine genaue Hormonanalyse kann auch hierbei eine gezielte Therapie ermöglichen.

Um genauere Informationen zu erhalten, sprechen Sie uns bitte darauf an.

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Wie gut funktionieren Ihre körpereigenen Schutzsysteme?

Der Alterungsprozess, Krebs, Arteriosklerose, neurodegenerative Leiden, Leber-, Nieren- und Lungenschäden –viele Erkrankungen gehen auf das Konto so genannter freier Radikale. Gewöhnlich reicht eine gesunde Ernährung aus, um Ihre Zell-Polizei so stark zu machen, dass sie die freien Radikale einfängt, die als Nebenprodukt bei der Oxidation (Verbrennung) im menschlichen Stoffwechsel entstehen. Doch in manchen Situationen reicht der Verzehr von Obst und Gemüse einfach nicht aus, beispielsweise bei einem Wachstumsschub im jugendlichen Alter, in der Schwangerschaft, bei vermehrter sportlicher Aktivität oder im Dauerstress.

Wer wissen will, ob seine Zell-Polizei ihrer Aufgaben gewachsen ist, für den ist ein gezielter Test sinnvoll. Wir können Ihnen eine solche Standortbestimmung anbieten durch die Messung der antioxidativen Kapazität, also Ihrer körpereigenen Schutzsysteme.
Es genügt dazu nur 1 Tropfen Blut; der Test dauert 6 Minuten, ihm ist ein gezielter Fragespiegel vorangestellt, mit dem Sie Ihren persönlichen Gefährdungsgrad erfassen können.

Freie Radikale sind aggressive hochreaktive, winzige Teilchen, die unsere Körperzellen angreifen („oxidieren“) und schädigen, ähnlich wie beim Rosten von Eisen. Bevorzugt stürzen sie sich auf die Eiweißstoffe und die Fette, sie machen aber auch vor dem kostbaren, empfindlichen Erbgut im Inneren der Zelle nicht halt. In ihrer Reaktionswut schädigen sie nicht nur die Biomoleküle unserer Zellen, sondern greifen auch die schützenden Zellhüllen an. Diese werden durch die aggressiven Teilchen regelrecht durchlöchert. Die auf diese Weise geschädigten Zellen sterben entweder ab (vorzeitige Alterung), oder sie verändern sich auf eine gefährliche Weise. Freie Radikale werden mittlerweile mit der Entstehung von über 50 Krankheiten in Verbindung gebracht. Sie sind sicherlich nie alleiniger Auslöser dieser Krankheiten, aber spielen als Mitbeteiligte eine wesentliche Rolle.

Die reaktionswütigen Teilchen entstehen bei einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen, die wir nicht beeinflussen können. In erheblichem Maße werden freie Radikale in unseren Geweben aber auch durch äußere Einflüsse gebildet: Luftschadstoffe, Pestizide, Schwermetalle, UV-Licht und Ozon sind einige der Faktoren, die für einen erhöhten Anfall an freien Radikalen sorgen. Sind zu viele freie Radikale im Blut vorhanden, so spricht man von einem „erhöhten oxidativen Stress“. Auch ihre Lebensweise kann die erhöhte Freisetzung von freien Radikalen im Körper begünstigen. Sie entstehen vermehrt auch bei körperlichen Hochleistungen sowie bei erhöhten psychischen Belastungen und Stress, auch Alkohol und Rauchen verursachen eine erhöhte Belastung mit den schädigenden Teilchen. Auch bestimmte Medikamente (z.B. die Antibabypille, Zytostatika), die deswegen ja nicht abgesetzt werden sollten, tragen zur vermehrten Entstehung bei. Schließlich werden freie Radikale auch im Rahmen von Erkrankungen (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen) im Körper gebildet.
Die Natur lässt uns glücklicherweise mit den freien Radikalen nicht allein. In unserem Körper sind Enzyme, die als „Radikalfänger“ fungieren und die aggressiven Teilchen unschädlich machen. Nimmt die Belastung an freien Radikalen allerdings überhand, dann braucht der Körper zusätzliche Unterstützung „von außen“. Die Vitamine C und E, Beta-Carotin, Coenzym Q10 und die Spurenelemente Zink und Selen sowie Bioflavonoide und Phyto-Nährstoffe sind z.B. als effiziente Radikalfänger (“Anitioxidantien“) bekannt. Die Antioxidantien sind sozusagen biologische „Rostschutzmittel“ und wirken wie Schutzsubstanzen als Radikalfänger.

Wenn Sie sicher sein möchten, dass Ihre körpereigenen Schutzsysteme ausreichend gut funktionieren, sprechen Sie uns bitte an.

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