Praxis für Frauenheilkunde

Frau Dr. med. Frauke von Versen & Frau Dr. med. Franka Franz

Sterilisation

Die Sterilisation ist die endgültige Form der Empfängnisverhütung. Sie kommt erst in Frage, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist.

Zwar ist eine Sterilisation sowohl beim Mann als auch bei der Frau mit Hilfe der Mikrochirurgie häufig rückgängig zu machen, doch ist der Aufwand groß und das Ergebnis nicht in allen Fällen zufriedenstellend.

Die Sterilisation ist ein Schritt, der reiflich und sorgfältig überlegt werden sollte.

Sterilisation beim Mann

Beim Mann ist die Sterilisation einfacher als bei der Frau. Sie wird meist ambulant durchgeführt.

Unter örtlicher Betäubung wird seitlich rechts und links am Hodensack ein kleiner Schnitt in die Haut gemacht, um die Samenleiter durchtrennen zu können.

Bis zu einem halben Jahr nach der Sterilisation können sich im Samenerguss noch Spermien befinden, solange ist noch eine andere Verhütungsart nötig.

Sterilisation der Frau

Bei der Frau ist für die Sterilisation eine Vollnarkose erforderlich. Der Eingriff ist ebenfalls ambulant möglich.

Durch einen kleinen Schnitt unterhalb des Bauchnabels wird ein Laparoskop (eine Art Röhre, die Einblick in den Bauchraum erlaubt und durch die auch Instrumente passen) in den Bauchraum eingeführt. Die Eileiter werden mechanisch oder elektrisch durchtrennt oder mit einem Kunststoff-Clip abgeklemmt.